15/04/2026 0 Kommentare
Der gute Hirte
Der gute Hirte
# Andacht to go

Der gute Hirte
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest ist mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer dar.
(Psalm 23)
Worte, die gut tun. Worte, die ermutigen und froh machen. Wir loben Gott, wenn wir sie nachsprechen. Sie uns betend zu eigenen machen. So wie jedes Jahr im Gottesdienst am 2. Sonntag nach Ostern und bei vielen anderen Gelegenheiten.
Dem Philosophen Immanuel Kant werden die folgenden Worte zugeschrieben: „Alle Bücher, die ich gelesen habe, haben mir den Trost nicht gegeben, den mir dies Wort der Bibel gab: Der Herr ist mein Hirte.“
Dieses Bild von Gott als dem guten Hirten, der uns auf den Höhen und durch die Tiefen unseres Lebens begleitet und leitet: Es schenkt uns Vertrauen und vermittelt uns das Gefühl von Geborgenheit.
Jesus knüpft an dieses bekannte Bild von Gott an und sagt von sich:
„Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ (Johannes 10, 11a +27 -28a)
An Ostern hat Gott Jesu Worte bestätigt. Gott hat Jesus von den Toten auferweckt und ihm ein neues, unvergängliches Leben geschenkt.
Darum ist Jesus unser guter Hirte. Er schenkt denen, die ihm folgen, neues Leben. Schon hier und jetzt und auch in Ewigkeit. Diejenigen, die Jesus vertrauen, die werden bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Gottes Segen wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin
Sonja Spenner-Feistauer
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