Goldene Klänge – Bunter Sommer

Goldene Klänge – Bunter Sommer

Goldene Klänge – Bunter Sommer

# Kirchenmusik

Goldene Klänge – Bunter Sommer

Was für ein Sonntag! Die lichtdurchflutete Christus-Kirche war erstaunlich gut gefüllt und dazu erklang ein wunderbares musikalisches Feuerwerk.

Henrieke Kuhn hatte für dieses Projekt Bläserinnen und Bläser aus mehreren Posaunenchören zusammengebracht. Eine großartige Idee: neue Stücke, neue Begegnungen, mehr Spielfreude – und vielleicht auch die Erkenntnis, dass der Nachbarposaunenchor eigentlich auch ganz nett ist. ?

Auch Menschen aus mehreren Gemeinden waren dabei. Was will man mehr? (frei nach Shakespeare)

© Henrieke Kuhn

Und doch schleicht sich in die Freude ein nachdenklicher Gedanke ein: Braucht es inzwischen mehrere Chöre und Gemeinden, damit so viele Menschen zusammenkommen? Die Tatsache ist unbequem: Wir werden weniger. Die Zahl der Bläserinnen und Bläser nimmt ab, und auch unsere Gemeinden werden kleiner. Woher kommt uns Hilfe? (frei nach Psalm 121)

Jammern hilft allerdings wenig – und ist bekanntlich auch keine besonders gute Form von Kirchenmusik. ? Oder etwa doch? Ist das Suhlen im Lamento etwa Symptom und zugleich Ursache der Misere? Was also tun? (frei nach Lenin)

Die Antwort: Mehr gemeinsam leben! (frei nach Bonhoeffer) Mehr miteinander musizieren, feiern, essen, reden und Zeit verbringen.

„Goldene Klänge – Bunter Sommer“ hat gezeigt, wie es für Posaunenchöre auf jeden Fall gehen kann: Mehr zusammen musizieren.

Vielleicht liegt genau darin auch ein Stück Zukunft unserer Kirche: mehr miteinander das Leben feiern. Denn es gab einen, der gab sein Leben, auf dass wir es ewig hätten.


von Dr. Wolfgang Fuhr

© Henrieke Kuhn

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