Hand in Hand

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# Aktuelles aus der Gemeinde

Hand in Hand

Liebe Gemeindemitglieder,

inzwischen ist es keine Ankündigung mehr, sondern gelebte Realität: Vier Remscheider Gemeinden haben einander die Hände gereicht, um gemeinsam evangelisches Leben in unserer Stadt zu gestalten. Unter das Motto „Hand in Hand“ haben wir auch unseren Gottesdienst zur Gründungsfeier im Januar gestellt. Dabei wurde uns bewusst, dass unsere Hände unglaublich viel können: Sie begrüßen, helfen, trösten und gestalten. Hände können sogar sprechen. Ob geöffnet oder zur Faust geballt, ruhig ineinandergelegt oder hektisch bewegt – unsere Hände erzählen Geschichten. Die offene Hand lädt ein. Die abwehrende Hand hält auf Abstand.

Und wenn wir die Hände falten, dann sind wir ganz bei uns. Beten wir mit geöffneten Händen, zeigen wir, dass das Wichtigste im Leben nicht aus eigener Kraft entsteht, sondern uns geschenkt wird: Freundschaft, Gemeinschaft, Liebe, Vergebung.

In der Bibel sind Hände immer wieder ein starkes Symbol. Sie zeigen, wie Gott Menschen begegnet und mit ihnen eine Beziehung aufbaut. Seine Hand schützt, hält und schenkt Geborgenheit. Sie ist stark, verlässlich und gibt Freiheit, damit wir unser Leben entfalten können.

Vor allem aber hat Gott versprochen: „Ich halte dich bei der Hand und behüte dich.“ (Jesaja 42,6)

Vor 2000 Jahren hat Jesus genau das gelebt. Mit seinen Händen hat er gesegnet, geheilt und Menschen neue Wege eröffnet. Er hat sie gestärkt, anzupacken, zu helfen und Ängste zu überwinden. Auch heute dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott der neuen Evangelischen Kirchengemeinde Remscheid seine Hand reicht – auf all unseren Wegen und in allen Veränderungen.

Mit dieser Gewissheit können wir hoffnungsvoll Zukunft gestalten. Gottes Hand ist unsere Zuversicht. So heißt es auch in einem Text von Hugo Specht: „Im Frieden geborgen, vom Kampf umtost, in deinen Händen, Herr, bin ich getrost.“

Diese Zuversicht wünsche ich uns allen – und freue mich, mit Ihnen und Euch gemeinsam unsere Gemeinde zu gestalten: Hand in Hand.

Martin Rogalla, Pfarrer 

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