Nachklang: Erster Auszeit-Gottesdienst in der neuen Gemeinde

Nachklang: Erster Auszeit-Gottesdienst in der neuen Gemeinde

Nachklang: Erster Auszeit-Gottesdienst in der neuen Gemeinde

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Nachklang: Erster Auszeit-Gottesdienst in der neuen Gemeinde

Erster Auszeit-Gottesdienst vom 1. März 2026 in der Adolf-Clarenbach-Kirche RS-Reinshagen nach dem Neubeginn der EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE REMSCHEID („Aus Vier wird Eins“) ab dem 1. Januar 2026

Dieser bewusst in einem veränderten, moderneren Format gestaltete Gottesdienst mit einer vereinfachten Liturgie, jedoch ohne auf einen theologischen Hintergrund verzichten zu müssen, erfreute sich an diesem sonnigen Sonntagmorgen einer großen Besucherzahl, die inzwischen wohl über die Adolf-Clarenbach-Kirche hinausgeht.

Die Nähe Gottes in einem solchen Auszeit-Gottesdienst zu spüren, dazu trägt besonders auch das sehr engagierte Team der Clarenbach-Kirche bei, das hierfür immer wieder auf ein neues, aktuelles Thema zurückgreift, das uns als Gemeindemitgliedern vor Augen führt, wie wichtig ein christlicher, humanitärer und verantwortungsvoller Umgang mit unseren Mitmenschen ist.

Eine tragende Säule dieser Gottesdienste sind die 'Westside Preachers' mit der Übernahme des musikalischen Teiles, ihren modern arrangierten geistlichen und auch bekannten weltlichen Gemeindeliedern (dieses Mal sechs an der Zahl), zu denen grundsätzlich alle Anwesende zum Mitsingen eingeladen sind. Diese folgen der Aufforderung gerne, ob in deutscher oder englischer Sprache, werden die ansprechenden, zeitgemäßen Lied-texte doch auf einem großen Monitor angezeigt.

So war dem heutigen Auszeit-Gottesdienst das Gebot Gottes gewidmet, das sich an Christen wie auch an säkular Eingestellte wendet:

„Vor Gott sind alle Menschen gleich!“  – Und wie verhalten wir uns dazu?

Mit diesem Gebot befassten sich die Wortbeiträge, von der Begrüßung der Gemeinde über das Votum und Eingangsgebet, das Verlesen des Psalms 27 sowie die theologische Andacht; wie auch die von drei Team-Mitgliedern anschaulich dargestellte Alltagssituation. Sie zeigten ein einfaches Beispiel, wie man auch anders geartete Menschen (in diesem Fall von sehr unterschiedlicher Größe), die gleichen Rechte zugesteht, statt auf eigenem Vorteil zu beharren, und somit auch anderen die gleiche Chance zuteilwerden lässt, gleich-berechtigt eine sichtbare Teilhabe an einem besonderen Ereignis zu haben.

Gerade aufgrund der Tendenz, dass heutzutage vermehrt bestimmte Gruppen von Menschen ausgegrenzt, diskriminiert oder abgelehnt werden, sei es aufrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Religon oder ihres sozialen Statuses, sollten wir uns dem Gebot verpflichtet fühlen, dass alle Menschen vor Gott gleich sind, gleichwertig, gleichberechtigt und gleich zu achten.

Ein besonderes Anliegen dieser Auszeit-Gottesdienste ist es stets, die dabei eingesammelte Kollekte einer besonderen, regionalen gemeinnützigen Organisation zukommen zu lassen und deren persönliche Vor-stellung.

Diese erfolgte für die Initiative "Ein Herz für Remscheid" durch Herrn Dr. Christopher Rose, Ärztlicher Leiter im Rettungsdienst der Feuerwehr Remscheid, der bereits seit 10 Jahren daran arbeitet, die Stadt flächendeckend mit Defibrillatoren auszurüsten. Diese können an öffentlichen wie privaten Gebäuden angebracht werden und sollen dazu dienen, selbst medizinische Laien in die Lage zu versetzen, bei einem plötzlichen Herzstillstand bis zum Eintreffen eines Notarztes medizinische Hilfe zu leisten. Ein wirklich tolles Engagement, das wohl von allen Anwesenden als unterstützenswert angesehen wurde.

Nach dem Fürbitten-Gebet, den Abkündigungsworten und dem gesungenen 'Vater unser' entließ uns dieser Gottesdienst nach einem erfüllten, froh stimmenden Gemeinschaftserlebnis in den weiteren Sonntag, sich sicherlich auf den nächsten Auszeit-Gottesdienst am 7. Juni 2026 freuend. Und wer mochte, konnte auch noch an dem anschließenden "Get together" bei Kaffee und Gebäck teilnehmen.

Ulrike Wirths (15. März 2026)

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